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Cut-outs

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Cut-outs

Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit Malerei auf ausgeschnittenen Bildträgern, sog. Cut-outs. Diese erlauben mir Malerei im Raum und befreit von einer Wandhängung aufzustellen, so dass der Ort selbst zum Bildhintergrund wird. Mich interessiert dieses Heranbringen von an sich fiktionalen Bildinhalten – siehe Magritte: „Ceci n’est pas une pipe.“ – an reale Umgebungen, Architekturen und echte Materialien. Zudem wirkt das im Umriss Dargestellte durch die angedeutete Plastizität näher am Realen. Wie im Barock haucht die Malerei dem Werk Leben ein. Dabei begebe ich mich ästhetisch auch in die Nähe der Popkultur – siehe Kino-Pappaufsteller. Das Cut-out ist ebenfalls reizvoll, weil sich in ihm die Disziplinen Skulptur bzw. Rauminstallation und Malerei synthetisieren. Das Motiv erscheint in manchen Cut-outs stark vergrößert, Banales wird hierdurch monumentalisiert, wie mich überhaupt die Umsetzung eines gemalten Monuments umtreibt.

Stand: Juli 2020