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Cut-outs

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Cut-outs

Bei den Cut-outs geht es mir um eine Erweiterung meiner Malerei in den Raum hinein. Zudem wird das so Dargestellte durch seine angedeutete Plastizität näher an die Wirklichkeit herangeführt. Schlicht gesagt ist es, als habe das Bildmotiv die Fiktion des Bildes verlassen. Vor allem erscheint bei den Cut-outs meine – nicht weniger ernsthaft betriebene – Malerei unabhängig von den Wänden. So kann der Raum selbst zum (Bild-)Hintergrund des zweidimensionalen Cut-outs werden. Nicht zuletzt ist diese Form reizvoll, weil sich in ihr die Disziplinen Skulptur bzw. Rauminstallation und Malerei begegnen. Das Motiv erscheint in manchen Cut-outs stark vergrößert, Banales oder Triviales wird hierdurch monumentalisiert, wie mich überhaupt die Umsetzung eines gemalten Monuments umtreibt. Dabei begebe ich mich ästhetisch auch in die Nähe der Popkultur – siehe Kinopappaufsteller. Wie im Barock haucht die Malerei dem Werk (ironisches) Leben ein.